Wohnen im Alter NRW

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Hauseingang, auf die Wand sind mit Kreide Herzen gemalt

Gemeinschaftliche und generationenübergreifende Wohnprojekte

„Gemeinsam statt einsam“ lautet das Lebensmotto, wenn Jung und Alt unter einem Dach wohnen. Denn viele Menschen möchten nicht mehr in anonymen Nachbarschaften wohnen, in denen man sich höchstens grüßt und ansonsten keine weiteren sozialen Kontakte pflegt. Das gilt für ältere Menschen genauso wie für jüngere. Gemeinschaftliche und generationenübergreifende Wohnformen erfreuen sich daher steigender Beliebtheit.

Nachbarschafts-Netzwerk

In gemeinschaftlichen Wohnprojekten wohnen und leben Menschen unter einem Dach, in einer eigenen Wohnung mit eigener Haushaltsführung. Darüber hinaus gibt es Bereiche, die von allen gemeinsam genutzt werden. Zum Beispiel, wenn man den Abend nicht alleine vor dem Fernseher verbringen will, sondern lieber mit anderen Karten spielen oder grillen möchte. Es besteht ein nachbarschaftliches Netzwerk, in dem sich die Bewohner*innen gegenseitig im Alltag unterstützen. Ältere Menschen können dadurch häufig länger in ihrer eigenen Wohnung leben – und das auch ohne ständig auf die Hilfe ihrer Angehörigen angewiesen zu sein. Auch Jüngere erfahren in dem oft stressigen Balanceakt zwischen Familie und Beruf Entlastung, zum Beispiel, weil Nachbar*innen einspringen und auf die Kinder aufpassen oder sie von der Schule abholen. Das gemeinschaftliche Wohnen bedeutet aber nicht nur Entlastung im Alltag. Es beugt auch einer Vereinsamung von alleinlebenden Menschen vor. Angehörigen von älteren Menschen gibt es das Gefühl, dass ihre Verwandten gut aufgehoben sind.