Wohnen im Alter NRW

Navigation

Tipps zum Wohnen im Alter für Privatpersonen

„Wie will ich im Alter wohnen?“ Es ist wichtig, sich so früh wie möglich mit dieser Frage auseinanderzusetzen. Das Kompetenzzentrum Wohnen im Alter des Paritätischen NRW gibt Menschen Orientierung bei der Entscheidungsfindung und informiert über verschiedene Modelle und Unterstützungsmöglichkeiten.

Wohnraumberatung und -förderung

Die meisten Menschen möchten in ihrem Zuhause wohnen bleiben, auch wenn sie hilfe- und pflegebedürftig sind oder eine Behinderung haben. Damit Treppen, Badewannen und rutschige Böden keine Gefahrenquellen darstellen, muss der Wohnraum an die individuellen Bedürfnisse der Betroffenen angepasst werden. Häufig sind nur kleine Veränderungen nötig, um eine Wohnung oder ein Haus sicher, komfortabel und barrierefrei zu gestalten. Die landesweiten Wohnberatungsstellen informieren Interessierte über geeignete Möglichkeiten der Wohnraumförderung und darüber, welche Bedingungen bei einem Umbau erfüllt sein müssen. Bei Senior*innen, die schwerst pflegebedürftig sind und alleine leben, sollte vorab geklärt werden, welche Maßnahme für sie sinnvoller ist: der Umzug in eine andere, gemeinschaftliche Wohnform oder der Verbleib in ihrer gewohnten Umgebung, in der es aufgrund ihrer Krankheit oder Behinderung gegebenenfalls schwieriger ist, soziale Kontakte zu pflegen. Auch hier helfen Beratungsstellen. Die Kölner Beratungsstelle wohn mobil zum Beispiel unterstützt betroffene Bürger*innen bei der Wohnungssuche, gibt praktische Tipps zum Umzug, holt Kostenvoranschläge von verschiedenem Dienstleistern ein und vermittelt hilfreiche Kontakte.

Unterstützung bei der Initiierung gemeinschaftlicher Wohnprojekte oder ambulant betreuter Wohngemeinschaften

Viele Mitgliedsorganisationen des Paritätischen NRW bieten alternative Wohnformen für ältere Menschen an. Das Kompetenzzentrum Wohnen im Alter des Paritätischen NRW hilft Menschen, die eine entsprechende Einrichtung suchen und vermittelt Kontakte zu den jeweiligen Mitgliedsorganisationen vor Ort. Aber auch Menschen, die ein gemeinschaftliches Wohnprojekt oder eine ambulant betreute Wohngemeinschaft gründen wollen, erhalten hier Unterstützung.